Lehrstuhl für Werkstoffkunde (WKK)

Metall-Ultraschallschweißen von flexiblen Flachleiterkabeln (Aif-Nr. 15.112N) (abgeschlossen)

Im Rahmen des 2009 erfolgreich abgeschlossenen AiF-Projektes wurde das Potenzial des Metall-Ultraschallschweißens zum Fügen von flexiblen Flachleiterkabeln (FFC) systematisch untersucht.

Im Projektverlauf wurden unterschiedliche FFC-Verbundarten mittels Ultraschallpunkt- und Ultraschalltorsionsschweißverfahren hergestellt. Mit Hilfe der Prinzipien der statistischen Versuchsplanung konnten mit geringem Versuchsaufwand Verbunde aus FFC mit einem abisolierten Fügebereich hergestellt werden, deren Zugscherfestigkeitswerte über 90% der Grundfestigkeit der betrachteten Leitersyteme lagen. Zudem konnten geringe elektrische Übergangswiderstände und ein günstiges Korrosionsverhalten der erzeugten Verbunde als Basis für eine breite wirtschaftliche Anwendbarkeit, beispielsweise in der Fahrzeugtechnik, nachgewiesen werden. Ferner eröffnete ein im Verlauf des Projektes entwickelter 2-stufiger Schweißprozess eine Möglichkeit, FFC, die keinen abisolierten Fügebereich aufweisen, wirtschaftlich zu verschweißen.

 

Das IGF-Vorhaben Nr. 15.112N / DVS Nr. 5.039 der Forschungsvereinigung, Forschungsvereinigung für Schweißen und verwandte Verfahren, Aachenerstraße 172, 40233 Düsseldorf, wurde über die AIF im Rahmen des Programms zur Förderung der Industriellen Gemeinschaftsforschung und Entwicklung (IGF) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.

Für diese Unterstützung sei gedankt.

 

 

 

Download des Abschlussberichts

 

 

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