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Jun.-Prof. Dr.-Ing. Frank Balle

Juniorprofessor für "Hybride Werkstoffsysteme"

Lehrstuhl für Werkstoffkunde

Technische Universität Kaiserslautern

Raum 44-360

Postfach 3049

67653 Kaiserslautern

Tel.: +49 631-205-3942

Fax: +49 631-205-2137

E-Mail: balle[at]mv.uni-kl.de

Sprechzeiten: nach Vereinbarung 

Angaben zur Person

Frank Balle studierte an der Universität Kaiserslautern Maschinenbau und Verfahrenstechnik (MV) auf Diplom. Sein Maschinenbaustudium schloss er im Herbst 2004 mit einer Diplomarbeit zum Thema „Knochen-Implantat-Interaktion mit Hilfe der Finiten Elemente“ ab. Anschließend war Frank Balle bis Ende 2009 wissenschaftlicher Mitarbeiter am WKK unter der Leitung von Prof. Dietmar Eifler. Im Frühjahr 2009 promovierte er zum Thema „Ultraschallschweißen von Metall/C-Faser-Kunststoff (CFK) – Verbunden“. In den aktuellen Forschungsvorhaben werden Fragestellungen zur Herstellung, Eigenschaftsanalyse und Mikrostrukturcharakterisierung von Werkstoffverbunden und Verbundwerkstoffen grundlagenorientiert untersucht. Seine Arbeiten zu hybriden Werkstoffsystemen wurden in zahlreichen Zeitschriftenbeiträgen und Vorträgen national und international publiziert. Im November 2009 wurde Frank Balle mit dem „Young Leader Professional Development Award“ 2010 der nordamerikanischen Forschungsgesellschaft „The Minerals, Metals and Materials Society“ (TMS, USA) ausgezeichnet. 2010 bis 2014 schloss sich eine Postdoc-Phase als Akademischer Rat im Landesforschungsschwerpunkt (CM)² am WKK an, u.a. mit gastwissenschaftlichen Aufenthalten am Oak Ride National Laboratory (TN, USA). Von 2010 bis 2013 leitete er ferner eine DFG-Nachwuchsakademiegruppe zum Thema „Ultraschallschweißen von Leichtmetall-Mischverbunden“ an der TU Kaiserslautern. Frank Balle ist Mitherausgeber der internationalen Zeitschrift „Ultrasonics“, Organisator mehrerer Symposien zu den Themen „Ultraschallfügen und Ultraschallermüdung von Konstruktionswerkstoffen“ sowie initiierte er das seit 2012 jährlich stattfindende Fortbildungsseminar „Rührreib- und Ultraschallschweißen“ der Deutschen Gesellschaft für Materialkunde (DGM). Neben den wissenschaftlichen Aufgaben ist Frank Balle seit 2009 als Geschäftsführer des Landesforschungsschwerpunkt AME aktiv und wurde 2014 zum Vorstandssprecher des Nachwuchsring der TU Kaiserslautern gewählt.

Forschungsschwerpunkte

Seit Januar 2015 hat Frank Balle das Fachgebiet (W1) „Hybride Werkstoffsysteme“ im Fachbereich Maschinenbau und Verfahrenstechnik übernommen und leitet zudem die gleichnamige Gruppe am Lehrstuhl für Werkstoffkunde, an dem auch die Juniorprofessur beheimatet ist.

Wissenschaftlich widmet sich die Gruppe um Frank Balle werkstofftechnischen Fragestellungen zur Herstellung, Eigenschaftsanalyse und Mikrostrukturcharakterisierung von Werkstoffverbunden und Verbundwerkstoffen. Diese werden u.a. durch die Nutzung und Anwendung moderner Fügeverfahren sowie Prüf- und Analytikmethoden am WKK grundlagenorientiert untersucht. Das aktuell untersuchte Werkstoffspektrum umfasst Leichtmetalllegierungen, polymere sowie metallische Verbundwerkstoffe, die u.a. durch Ultraschallschweißen zu hybriden Werkstoffverbunden werden. Die besonderen Kompetenzen zum Ultraschallschweißen werden hierbei synergetisch genutzt, um neuartige, zum Teil einzigartige, Prüf- und Messsysteme mit Prüffrequenzen von 20 kHz zu entwickeln, die zur Beschreibung des Ermüdungsverhaltens von Leichtbauwerkstoffen, insbesondere polymeren Verbundwerkstoffen, genutzt werden.

Die Juniorprofessur kooperiert am Standort Kaiserslautern sehr eng mit dem DFG-Graduiertenkolleg 1932, dem Landesforschungsschwerpunkt AME sowie dem Landesforschungszentrum (CM)² sowie dem Institut für Verbundwerkstoffe (IVW) und dem Fraunhofer ITWM. Detaillierte Informationen zu den Forschungsprojekten der Gruppe „Hybride Werkstoffsysteme“ finden Sie hier.