Lehrstuhl für Werkstoffkunde (WKK)

MTS 318.25S 1000 Hz Prüfsystem

Lebensdauervorhersagen sind im Bereich niedriger Beanspruchungsamplituden und Bruchlastspielzahlen > 105 aufgrund der kaum noch messbaren plastischen Verformung schwierig. Neben hochauflösenden Dehnungsmesstechniken werden thermometrische, resistometrische und magnetische Messverfahren eingesetzt. Im Bereich geringer plastischer Verformungen ist bei den thermometrischen und resistometrischen Messverfahren eine deutlich höhere Empfindlichkeit zu erwarten. Zudem können diese Verfahren an Bauteilen angewendet werden, da sie nicht an definierte Messlängen gebunden sind. Der elektrische Widerstand bietet darüber hinaus den Vorteil, dass er im unbelasteten Zustand gemessen werden kann und somit sehr gut zur Erfassung der Schädigungsentwicklung geeignet ist. Für die Lebensdauervorhersage wird ein neuartiges am Lehrstuhl für Werkstoffkunde entwickeltes Prüfkonzept angewandt, bei dem in die mehrstufige Beanspruchung vorgangsorientiert schädigungsfreie einstufige

Messzyklen zur Erfassung der plastischen Dehnungsamplitude ea,p, der Temperaturänderung DT und der Widerstandsänderung DR eingebracht werden.

Auskünfte erteilt:

Dr.-Ing. Peter Starke

Tel: 0631 / 205-2876

Telefax: 0631 / 205-2137

E-Mail: starke(at)mv.uni-kl.de

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