Forschungsschwerpunkt NanoKat

NanoKat - Systeme für den Rohstoffwandel

Zur Neige gehende Ressourcen werden in den kommenden Jahrzehnten zu einem Wandel der Rohstoffversorgung führen, dem sich jede entwickelte Gesellschaft zu stellen hat. Es wird nötig werden, kohlenstoffhaltige Bausteine aus nachhaltigen Ressourcen in die Stoffströme zu integrieren. Hierfür werden neue chemische Reaktionen, robuste Katalysatorsysteme, hocheffiziente Trenn-verfahren und neue Konzepte zur Verfahrensführung benötigt. Die stoffliche Nutzung nachwachsender Rohstoffe darf sich nicht darauf beschränken, sie in „top-down“-Prozessen zu kleinen Molekülen abzubauen, um daraus mit den etablierten Methoden der Petrochemie höhermolekulare Produkte zu erzeugen. Molekulare Strukturen nachwachsender Rohstoffe sind bestens geeignet, mit Hilfe abgestimmter chemischer und biochemischer Transformationen in Wertprodukte umgewandelt zu werden. Die Ansprüche einer nachhaltigen Wertschöpfung sind nur durch eine enge Verzahnung von Chemie und Verfahrenstechnik zu erfüllen, sie erfordern besondere Anstrengungen in der Grundlagenforschung und einen interdisziplinären Ansatz. Durch NanoKat wird in Rheinland-Pfalz ein entschei-dender Beitrag zur Strukturbildung in einem Forschungsgebiet mit hoher gesellschaftlicher Bedeutung geleistet. Seit 2008 arbeiten Ingenieure und Naturwissenschaftler im Landesforschungsschwerpunkt NanoKat eng zusammen.

NanoKAT kooperiert eng mit dem FH-Uni-Forschungscluster MAGNENZ (//www.uni-kl.de/magnenz/). Die MAGNENZ-Mitglieder sind assoziierte Mitglieder in NanoKAT.