Lehrgebiet für Bioverfahrenstechnik (BioVT)

M.Sc. Kai Scherer - Wissenschaftlicher Mitarbeiter (extern)

Hochschule Trier, Umwelt-Campus Birkenfeld
Fachbereich Umweltplanung/Umwelttechnik
Campusallee
Gebäude 16 Raum 130
55768 Hoppstädten-Weiersbach

Kontakt
Tel.: +49(0)6782 17 1879
E-Mail: k.scherer(at)umwelt-campus.de 

Kai Scherer

Zur Person

Seit 10/2017Kooperative Promotion mit dem Lehrgebiet der Bioverfahrenstechnik an der TU Kaiserslautern
Seit 10/2015Wissenschaftlicher Mitarbeiter im BMBF Projekt Next Generation Biofilm – die „Rose von Jericho“ der Biotechnologie an der Hochschule Trier, Umwelt-Campus Birkenfeld
2014 - 2016

Masterstudium Maschinenbau mit Fachgebiet Digitale Produktentwicklung an der Hochschule Trier, Umwelt-Campus Birkenfeld

Masterarbeit: Untersuchung emerser Bioreaktorkonzepte mit Hilfe von Strömungssimulationen in Siemens NX 11

2010-2014

Bachelorstudium Maschinenbau mit Fachgebiet Produktentwicklung und Technische Planung an der Hochschule Trier, Umwelt-Campus Birkenfeld

Bachelorarbeit: Treibscheibensystem im Mooring-Betrieb (in Kooperation mit Terex Cranes Germany, Zweibrßcken)

Jahrgang 1990

Forschungs- und Arbeitsschwerpunkte

Emerse Photobioreaktor-Systeme ermöglichen die Kultivierung von terrestrischen Cyanobakterien unter reduziertem Energie- und Wassereinsatz. Durch die gezielte Zuführung von Aerosol werden die Mikroorganismen in den Bioreaktoren mit den notwendigen Nährstoffen und der benötigten Feuchtigkeit versorgt. Die Kenntnis über die zu erwartende Ausbreitung des Aerosols stellt ein wichtiges Kriterium für die Bewertung und Optimierung der Systeme dar. Bei ausreichend hoher Aerosol-Konzentration liegen optimale Bedingungen für das Wachstum der Cyanobakterien vor. Die emerse Plattformtechnologie wird untersucht, um die einzelnen Prozessschritte eines aerosolbasierten Photobioreaktors zu optimieren und ausgehend vom Labormaßstab eine emerse Produktionsanlage im industriell nutzbaren Maßstab zu entwickeln. Mit Hilfe von Simulationen werden Konzeptideen virtuell untersucht, einzelne Bestandteile und Funktionsbaugruppen in einen industriellen Maßstab skaliert, hinsichtlich der Produktion und Wirtschaftlichkeit optimiert und ein industrienaher emerser Bioreaktor entwickelt.

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