Lehrgebiet für Bioverfahrenstechnik (BioVT)

M.Sc. Johannes Robert- Wissenschaftlicher Mitarbeiter (extern)

Fachhochschule Münster
Labor für Chemische Reaktions- und Prozesstechnik
Stegerwaldstraße 39
Raum E 025
48565 Steinfurt

Kontakt
Tel.: +49 2551 962 913
Fax.: +49 2551 962 711 
E-Mail: johannes.robert(at)fh-muenster.de

Johannes Robert

Zur Person

Seit 3/2017Projektstart: Experimentelle Entwicklung eines UV-LED betriebenen Lichtleiter Photoreaktors mit Einsatzschwerpunkt in der Abwassertechnik und Doktorand in Kooperation mit dem Lehrgebiet für Bioverfahrenstechnik an der TU Kaiserslautern
Seit 10/2014Wissenschaftlicher Mitarbeiter in Labor für Chemische Reaktions- und Prozesstechnik der Fachhochschule Münster
2012

Studium der Verfahrenstechnik an der Fachhochschule Münster (Master 2012)

Thema der Masterarbeit: Phosphatrückgewinnung aus Gärrestasche

2010

Studium des Chemieingenieurwesens mit Vertiefungsrichtung Verfahrenstechnik an der Fachhochschule Münster (Bachelor 2012)

Thema der Bachelorarbeit: Beurteilung und Herstellung von Reinigungsmitteln auf Basis nachwachsender Rohstoffe

20072007 Studium der Chemie an der Georg August Universität Göttingen
Jahrgang 1987


Forschungs- und Arbeitsschwerpunkte

Für den Abbau organischer Schadstoffe in Abwässern und die Bereitstellung von Reinstwasser stellen heterogen katalysierte Photoreaktionen eine vielversprechende Alternative zur Aktivkohleadsorption dar. Die Abbaureaktionen laufen mit wässrig suspendiertem Photokatalysator vergleichsweise schnell ab, jedoch führt die in der Praxis oftmals wünschenswerte Immobilisierung zu einer deutlichen Verringerung der Reaktionsgeschwindigkeiten. Ziel des Projektes ist es, mithilfe eines Bündels optisch leitender Fasern, die mit einem Photokatalysator beschichtet sind, die Photonen einer 365 mn LED gut verteilt an den Photokatalysator heranzuführen.
Eine besondere Rolle spielt dabei der Verständnisgewinn bei der Strahlungsauskopplung. Es wird erwartet, dass sich durch geeignete Strukturierung der Faserobefläche die Strahlung über große Faserlängen hinweg linear, anstatt wie aus der Literatur bekannt, exponentiell abfallend, auskoppeln läßt.

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